Geocaching-Blog
Di
03
Jan
2012
Günstiger Handytarif für Wenig- bis Normaltelefonierer
Da mein Handyvertrag vor kurzem ausgelaufen ist, habe ich mich über verschiedene Tarife informiert. Gott sei Dank sind mittlerweile die Zeiten vorbei, wo man zwingend einen 24-Monats-Vertrag abschließen muss. Zwar halten noch viele Provider an diesen – in meinen Augen überholten – Tarifstrukturen fest. Doch mittlerweile gibt es einige Anbieter, die Handytarife ohne Mindestvertragslaufzeit anbieten. Man könnte jetzt meinen, dass ein Zweijahres-Vertrag günstiger ist, weil man sich sehr lange an einen Provider bindet und dieser das mit günstigen Tarifen honoriert. Bei meiner Suche nach einem passenden Tarif habe ich aber festgestellt, dass das nicht so sein muss. Insbesondere für Wenig- bis Normaltelefonierer gibt es einige interessante Angebote ohne Mindestvertragslaufzeit. Wer nicht besonders viel telefoniert, 1-2 SMS pro Tag verschickt und gemäßigt mobiles Internet nutzt, der kann schon für deutlich unter 10 Euro im Monat dabei sein.
Zum Beispiel mit dem ALL-IN-Tarif von DeutschlandSIM. Da bekommt man für 6,95€ ein Paket mit 50 Inklusivminuten in alle Netze, 50 Inklusiv-SMS und einem Inklusiv-Datenvolumen von 200 MB. Danach zahlt man zwar für jede weitere Minute und SMS. Aber auch das ist alles andere als teuer. Eine Minute oder eine SMS kostet 9cent. Wenn man das Datenvolumen für mobiles Internet erreicht, wird lediglich die Geschwindigkeit gedrosselt. Zusatzkosten fallen nicht an. Die Geschwindigkeit reicht aber nach meinen Erfahrungen vollkommen aus um Mails zu checken und die Nachrichten auf Webseiten zu lesen. Videos gucken wird dann allerdings zum Geduldsspiel.
Fazit: Wer nicht besonders viel telefoniert und sich nicht für zwei Jahre festlegen möchte, für den könnte dieser Tarif interessant sein.
Mi
02
Nov
2011
Digitale Karten und Tourenplanung am PC - Teil 2: Übersicht Kartenmaterial
Anbieter digitaler Karten gibt es jede Menge. Ich möchte hier diejenigen Anbieter mit digitalen Karten vorstellen, die ich für Wandertouren und das Geocaching am geeignetsten halte.
Mi
02
Nov
2011
Digitale Karten und Tourenplanung am PC - Teil 1: Grundlagen zu Karten
Wenn man sich mit dem Thema GPS-Gerät und Kartenmaterial befasst, stellt man schnell fest, dass das Thema zu Verwirrungen bis hin zu Frustrationen führen kann. Von Auto-Navigationsgeräten kennt man das ja: man kauft das Gerät, das Kartenmaterial ist bereits installiert und man kann sofort losfahren. Nicht so bei Outdoor-GPS-Geräten. Wer Wanderungen, Fahrradtouren oder Klettertouren auf dem PC planen und auf seinem GPS-Gerät anzeigen lassen möchte, der muss sich erst entsprechendes Kartenmaterial besorgen. Mit „besorgen“ meine ich natürlich einerseits kaufen, andererseits gibt es aber auch Möglichkeiten, kostenloses digitales Kartenmaterial legal aus dem Internet zu beziehen.
Wenn man sich ein GPS-Geräte kauft, liest man häufig, dass eine (weltweite) Basiskarte bereits installiert sei. Technisch ist das auch richtig. Zum Beispiel bei Garmin: Auf Garmin GPS-Geräten ist meistens standardmäßig eine Weltweite Basiskarte installiert. Die ist aber so wenig detailreich, dass sie defacto nicht zu gebrauchen ist. Es muss also vernünftiges Kartenmaterial her. Doch welches? Und woher?
Dieser Artikel ist der erste Teil einer mehrteiligen Serie in der ich erläutern möchte, welche digitalen Karten es gibt, was die Unterschiede sind, worauf man achten sollte, und wie man Touren am PC plant.
Beginnen möchte ich mit grundsätzlichen Erläuterungen zum Thema Karte und digitale Karten.
Fr
28
Okt
2011
CachingWelt.de jetzt auch bei Facebook
Ihr wollt über News und Infos aus der Welt des Geocaching auf dem Laufenden bleiben? Wollt aber nicht auf den nächsten Newsletter warten? Es gibt gute Nachrichten: CachingWelt.de ist jetzt auch auf Facebook präsent. Schaut mal vorbei und klickt "Gefällt mir".
Als kleines Schmankerl verlose ich unter allen, die bis einschließlich 14. November 2011 Fan geworden sind, ein Exemplar des Buchs "Hoëckers Entdeckungen".*
*An der Verlosung nimmt teil, wer am 14. November 24.00 Uhr "Fan" der Seite ist. Wer es zwischendurch mal war, aber zum genannten Zeitpunkt nicht mehr, nimmt nicht an der Verlosung teil.
Di
25
Okt
2011
Geocaching-Stammtisch Verzeichnis
Gerade für Geocaching-Anfänger ist der Austausch mit anderen Geocachern besonders interessant und wichtig. Im Internet gibt es viele Geocaching-Foren in denen Erfahrungen ausgetauscht werden können. Eine ganz andere Qualität bietet aber der persönliche Kontakt. Mittlerweile gibt es in vielen deutschen Städten Geocaching-Stammtische bei denen sich interessierte Geocacher bei einem Bierchen oder Wein austauschen und Freundschaften schließen. Doch wo und wann findet der nächste Geoaching-Stammtisch statt? Um eine Antwort zu erhalten muss man manchmal eine Zeit lang suchen.
Aus diesem Grund möchte ich einen Versuch starten auf den Seiten von CachingWelt.de ein Verzeichnis von Geocaching-Stammtischen aufbauen. Dafür brauche ich Eure Hilfe. Wenn ihr selber einen Geocaching-Stammtisch gegründet habt oder einen Stammtisch besucht oder kennt, dann schickt mir doch einfach Infos mit Angabe von Ort, Zeit an stammtische [a]t cachingwelt [punkt] de Ich möchte den Schwerpunkt dabei auf regelmäßig stattfindende Geocaching-Stammtische legen. Schickt mir also bitte keine einmalig stattfindenen Geocaching-Events.
Wenn ihr weitere Anmerkungen habt, könnt die hier in die Kommentare schreiben.
Fr
21
Okt
2011
Buchvorstellung: Hoëckers Entdeckungen
Wer schon mal beim Geocaching in einem „Lost Place“ einen Geocache gesucht (und gefunden) hat, der weiß, welche Magie diese Orte ausstrahlen. Deshalb ist es kein Wunder, dass der bekennende Geocacher Bernhard Hoëcker auch zu den Fans dieser Orte gehört. Woher ich das weiß? Nun, der Gute hat ganz frisch ein Bilderbuch über „längst vergessene Orte“ veröffentlicht. „Hoëckers Entdeckungen – Ein merkwürdiges Bilderbuch längst vergessener Orte“ heißt das 256-seitige Werk.
Ein Bilderbuch ist es deshalb, weil die Autoren (Hoëcker war meist mit seinen Freunden Erik und Tobias unterwegs) viele tolle Bilder zusammen getragen haben, die wirklich beeindruckend sind und Lust auf den nächsten Besuch bei einem Lost Place machen. Da sieht man ein altes Gemäuer auf dem mittlerweile ein ganzer Wald gewachsen ist, einen alten OP-Saal mit verrostetem OP-Tisch und OP-Lampe in einer ehemaligen russischen Heilstätte, den verlassenen Skikeller (mit jeder Menge Ski!) in einem ehemaligen thüringischen Hotel, den leeren Aufzugschacht in einer alten Fabrik im Münchener Umland und und und …
Merkwürdig ist das Bilderbuch wohl wegen der Texte. Die sind nicht nur umfangreicher als man es bei einem Bilderbuch erwarten würde, sondern durchaus gewöhnungsbedürftig. Hoëcker beschreibt nicht einfach die Touren, sondern erfindet zu jedem Ort eine Geschichte. Mal ist es die hypothetische Darstellung „Was wäre gewesen, wenn wir da gewesen wären?“, mal die Erzählung vom Urlaub mit der Freundin in das thüringische Hotel, mal die Tour dargestellt als Ablauf der imaginären Computerspiele „House of burning children brains“ oder einfach nur als Gedicht. Man merkt den Texten deutlich Hoëckers Herkunft aus dem Comedy-Bereich an. Sie schießen bei dem Versuch lustig zu sein, manchmal etwas über das Ziel hinaus und wirken dann eher gewollt lustig. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Sicherlich ist die Art der Erzählung auch der Tatsache geschuldet, dass es Hoëcker nicht darum ging, einen Reiseführer für Lost-Places zu erstellen, sondern vielmehr auf unterhaltsame Weise von seinen Abenteuern zu berichten.
Mo
17
Okt
2011
Die LED LENSER® H4 Stirnlampe
Vor einigen Tagen habe ich die LED LENSER® H4 Stirnlampe zum Testen zugeschickt bekommen. Da ich in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder zum Nightcaching aufbreche, war das Stück sehr willkommen. Da ich nach ein paar Tagen Testen mit der Lampe sehr zufrieden bin, möchte ich sie hier kurz vorstellen.
Do
01
Sep
2011
Geotagging - Fotos manuell mit GPS-Koordinaten versehen
Kennt ihr das? Ihr schaut euch alte Urlaubsfotos oder Fotos einer Geocaching-Tour an und fragt euch „Wo war das denn?“. Wie gut, dass es mittlerweile Digitalkameras mit eingebautem GPS gibt. Die schreiben die GPS-Koordinaten beim Schießen der Fotos gleich in die Bildinformationen mit rein. Kameras, die auch einen Kompass eingebaut haben, halten sogar die Blickrichtung fest. Wer keine Kamera mit GPS-Funktion besitzt, kann seine Fotos nachtäglich manuell taggen. Sehr einfach geht das mit dem Programm Geosetter. Wie das geht, möchte ich hier kurz erklären.
Mo
29
Aug
2011
Speedhiking - ein neuer Trend beim Wandern?
Vor etwas über 5 Jahren war ich auf dem Rothaarsteig wandern, der vom Westerwald bis ins Sauerland durch drei Bundesländer geht. Da ich seinerzeiit ganz alleine unterwegs war, konnte ich die Geschwindigkeit, mit der ich wandere, selbst bestimmen. Da mir eine normale Wandergeschwindigkeit meist zu langweilig ist, habe ich ordentlich Gas gegeben. An dem Tag habe ich eine Strecke von 38 km zurück gelegt. Die Zeit, die ich für die Strecke benötigt habe, habe ich nicht mehr im Kopf. Ich war ziemlich schnell und habe viele Wanderer auf der Strecke überholt. Die Wanderung hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mich entschlossen habe, öfters alleine zu wandern um eine hohe Geschwindigkeit beibehalten zu können. Diese Art zu Wandern habe ich dann immer als Speed-Wandern bezeichnet.
Do
07
Jul
2011
Notebooksbilliger nutzt Geocaching für Marketing
Ich habe gerade die Geocaching-Aktion von Notebooksbillger.de entdeckt. Das ist jetzt nach dem Mammut Shoe Chase die zweite Aktion, die ich mitbekomme, bei der ein Unternehmen das Geocaching zu Marketingzwecken nutzt. notebooksbilliger.de hat 50 Caches in ganz Deutschland versteckt. Jeden Tag werden die Koordinaten von einem neuen Cache auf ihrer Webseite und auf Facebook bekannt gegeben. In den Caches soll sich ein Code befinden mit dem man den Tagesgewinn gewinnen kann. Die Gewinne stammen allesamt aus dem Elektronik-Bereich haben jeweils einen Wert von 100 bis 300 € (von mir geschätzt).
Die Aktion geht über 50 Tage, also noch bis Ende September.
Ich weiß nicht, was ich von dieser Aktion halten soll. Es zeigt einerseits, dass das Geocaching (und die Geocacher) eine immer größere Aufmerksamkeit erfährt. Andererseits ist es auch eine derbe Kommerzialisierung dieses Hobbys, die in Geocaching-Kreisen seit jeher eher kritisch gesehen wird. Bei der Aktion von Mammut war immerhin noch ein Bezug zum Thema Outdoor vorhanden. Die Aktion von notebooksbilliger wirkt dagegen sehr willkürlich. Was meint ihr?
Di
12
Apr
2011
Entwicklung der Geocaches in Deutschland
Bei der Recherche zu meinem letzten Artikel Geocaching und Naturschutz bin ich auf ein interessantes Video gestoßen, das ich niemandem vorenthalten möchte. Das Video zeigt die Entwicklung der Anzahl der Geocaches in Deutschland im Zeitraffer. Das Video beginnt im Oktober 2000 und endet im Juni 2009. Sehr spannend und gut gemacht, finde ich.
Mo
28
Mär
2011
Geocaching und Naturschutz
In der vergangenen Woche hatte ich Email-Kontakt mit Jörg Bertram, dem Geschäftsführer der Deutschen Wanderjugend. Unter anderem wies er mich auf die Diskussion zum Thema „Geocaching und Naturschutz“ hin.
Durch die zunehmende Anzahl Geocacher in Deutschland steigt das Konfliktpotenzial. Geocacher (die sich im Wald abseits der Wege bewegen) ziehen immer öfter den Unmut von Jägern, Tier- und Naturschützern, Forstverantwortlichen und Eigentümer auf sich, weshalb die Stimmen lauter werden, die Regeln bzw. Verbote für das Geocaching fordern.
Ich muss zugeben, dass ich mich bislang an dieser Diskussion nicht beteiligt habe, da ich es nie als ein Problem gesehen habe, wenn sich Geocacher aufmachen, die Natur und den deutschen Wald zu erkunden. Klar, mittlerweile gibt es in Deutschland über 160.000 Geocaches und das Geocaching findet immer mehr Anhänger. Aber ist das wirklich viel, wenn man bedenkt, dass die Waldfläche in Deutschland 11,1 Millionen Hektar beträgt und damit rund ein Drittel der Gesamtfläche Deutschlands ausmacht (vgl. „Vor lauter Bäumen …“ in Welt am Sonntag 27.03.2011, S. 14)? Ich glaube, der negative „Impact“ den hier das Geocaching hat, wird überschätzt.
Mo
20
Dez
2010
Der selbstgemachte Weihnachtsbaumständer
Dieses Jahr haben wir einen Weihnachtsbaum geschenkt bekommen. Da dies auch das erste Mal ist, dass wir einen haben, besitzen wir keinen Christbaumständer. Die Nordmanntanne wurde am Samstag geliefert. Der Baumarkt war mir zu weit weg und hatte eh schon zu. Also habe ich mir kurzerhand Gedanken gemacht, wie ich einen Ständer selber bauen kann.
Zunächst habe ich mich in der Wohnung und im Keller nach geeigneten Materialien umgeschaut. Gefunden habe ich eine paar Steine und einen leeren Bierkasten.
Di
16
Jun
2009
Der Mammut Shoe Chase - Oder: Geocaching wird erwachsen
Mammut Caches in Europa
Frage: Woran erkennt man, dass das Geocaching erwachsen geworden ist?
Antwort: Wenn es in das Visier der Marketingabteilungen von Unternehmen geraten ist.
Es war nur eine Frage der Zeit bis das Geocaching für das Marketing von Produkten entdeckt wird.
Der Schuh-Hersteller Mammut macht es auf clevere Weise vor. Auf der ganzen Welt sind Mammut Caches zu finden. Anzunehmen, dass viele vom Unternehmen als Initialzündung selbst platziert wurden. Neue Caches können von Geocachern – nach vorheriger Registrierung des Geocachers und Verifizierung des Verstecks – versteckt werden. Am meisten Caches finden sich derzeit in der Schweiz. Klar, das Unternehmen stammt aus der Schweiz.
Auf der Webseite des Unternehmens sind die Geocaches verzeichnet. Für jeden Fund gibt es Punkte. Dabei gilt die Regel je schwieriger ein Cache zu finden und je anspruchsvoller das Terrain ist, desto mehr Punkte erhält der Finder. Jeder Fund muss geloggt werden. Reichert man den Logbucheintrag noch mit einem Foto oder Video von sich und der Fundstelle an, gibt’s noch mehr Punkte.
Die Caches sind in die drei Kategorien „Alpine“, „Hiking/Backpacking“ und „Urban Climbing“ eingeteilt.
Als Gewinne winken neben jeweils einem Monatspreis (im Juni z.B. Outdoorjacke) als Hauptpreise ein alpines Wochenende mit dem Alpinisten Stephan Siegrist sowie Ausrüstungsgestände im Wert von mehreren tausend Euro.
Man darf gespannt sein, wie diese Aktion von der doch eher nicht-kommerziell eingestellten Geocaching-Community akzeptiert wird. Mal sehen wann Jack Wolfskin nachzieht...
Weitere Infos gibts auf der Mammut Shoe Chase Seite unter http://basecamp.mammut.ch/
Do
30
Okt
2008
Geocaching mit dem iPhone
Für das iPhone steht nun auch eine Geocaching-Software zur Verfügung. Da die Anwendung von Groundspeak entwickelt wurde, greift sie auch auf die Datenbank von geocaching.com zu. Dabei stehen fast alle Funktionalitäten und Informationen der Webseite zur Verfügung. Durch die Positionsbestimmung kann der User sich beispielsweise Geocaches in seiner Nähe anzeigen lassen. Richtig sinnvoll ist diese Anwendung allerdings nur für das iPhone 3G, das über einen GPS-Empfänger verfügt. Bei anderen Geräten wie z.B. das iPhone der ersten Generation oder der iPod-touch können Ihre Position durch die Mobilfunkzelle oder über ein WiFi-Netz bestimmen. Diese Art der Positionsbestimmung ist aber entweder viel zu ungenau für das Geocaching oder unpraktikabel - schon mal ein W-Lan mitten im Wald empfangen?
Weitere Infos unter www.geocaching.com/iphone.
Weitere Infos zum Geocachen mit dem Handy unter GPS Geräte oder im Artikel zum Geocache Navigator.