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Oberklasse GPS-Geräte

Garmin Oregon

Oregon 300 Oregon 300

Otisch ähnelt die Oregon-Serie den vor ein paar Jahren von HTC entwickelten Windows-Mobile-PDA-Phones mit Touchscreen. Und tatsächlich: Die Oregon Geräten besitzen einen Farb-TFT-Touchscreen mit 3 Zoll (7,6cm) Diagonale und einer Auflösung von 240 x 400 Pixeln über das sich alle Einstellungen per Fingertipp aufrufen lassen. Bezüglich der Bedienfreundlichkeit gegenüber den Geräten mit der Bedienung durch Knöpfe ist das natürlich ein Quantensprung. Die Batteriestandzeit liegt mit ca. 16 Stunden im akzeptablen Bereich.

 

Das Basisgerät - das Garmin Oregon 200 - besitzt einen 24 MB internen Speicher. Sein größerer Bruder - das Oregon 300 - wartet schon mit 850 MB internem Speicher auf. Das Oregon 300 und Oregon 400t besitzen einen barometrischen Höhenmesser und einen elektronischen Kompass. Diese beiden Features sucht man beim Oregon 200 vergeblich. Die Oregon-Geräte unterstützen GPX-Dateien oder GWC-Dateien von Wherigo zum Download von Geocaches via PC (USB-Anschluss) auf das Gerät. Dadurch hat man alle Informationen, die man für die Geocache-Suche benötigt, auf dem Gerät. Dadurch erspart man sich den Ausdruck auf Papier.

 

Durch den microSD-Steckplatz lässt sich neues Kartenmaterial einfach einrichten. Wer eine topografische Karte installiert hat, kann die Karte auch im 3D-Modus betrachten. Alle Geräte verfügen über eine vorinstallierte Basiskarte, das 400t zusätzlich eine topografische Europakarte im Maßstab 1:100.000. Die GPS-Geräte Oregon 300 und Oregon 400t verfügen sogar über eine drahtlose Schnittstelle, mit der sich Daten zwischen anderen Oregon- oder Colorado-GPS-Geräten von Garmin austauschen lassen. Die Oregon-Geräte sind wasserdicht (IPX7) d.h. sie sind geschützt gegen die Wirkungen beim zeitweiligen Untertauchen in Wasser.

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Garmin Colorado 300

Garmin Colorado 300 Colorado 300

Garmin selbst bezeichnet dieses Gerät als "Outdoor-Flagschiff". Man kann behaupten, dass das Garmin Colorado eine "Schwere Geburt" hatte. Das Garmin sollte eine Menge können. Sowohl die Verwendung von Straßenkarten, topographischen Karten, Seekarten und Geocaching sollte möglich sein und es sollte einfacher zu bedienen sein als die Vorgänger. Nach mehreren Software-Updates kann man sagen, dass das Gerät seit Mai 2008 vernünfig läuft und seit dem Spätsommer ausgereift ist, nachdem manche Funktionen softwareseitig verbessert bzw. sogar entfernt wurden. Das Garmin Colorado verfügt über ein 7,6 cm großes TFT-Farbdisplay mit 240x400 Pixeln, einen barometrischen Höhenmesser und einen elektronischen Kompass. Das Gerät hat auf dem 384MB großen internen Speicher eine weltweite Relief-Basiskarte mit Geländeschattierung installiert. Über den SD-Kartensteckplatz kann das Gerät mit weiterem Kartenmaterial ausgestattet werden. Über die Speicherkarte kann man sogar Fotos auf dem Farbdisplay betrachten. Die USB-Schnittstelle ist im oberen Bereich des Garmin Colorado untergebracht. Die USB Schnittstelle ist allerdings nur USB 1.0. Bei größeren Datenmengen sollte man deshalb mit einem Card-Reader arbeiten. Über eine drahtlose Schnittstelle kann das Gerät Tracks, Wegpunkte, Routen und Geocaches mit anderen Colorado-Geräten und Geräten der Oregon-Serie austauschen. An der Rückseite befindet sich eine Aluminiumschiene, an der sich ein Karabinerhaken (im Lieferumfang enthalten) oder z.B. eine Fahrradhalterung befestigen lassen.

 

Bedient wird das Colorado 300 über zwei Knöpfe auf der Vorderseite und den sogenannten Rock’n’Roller. Der Rock’n’Roller ist ein Drehrad (ähnlich wie beim iPod) mit dem sich zum Beispiel durch Menüs oder das Alphabet navigieren lässt. Das Drehrad lässt sich mit dem Daumen gut bedienen.

 

Wie die Geräte der Oregon-Serie kann das Colorado 300 mit GPX-Dateien oder GWC-Dateien von Wherigo umgehen und so alle benötigten Informationen zu einem Geocache papierlos bereit stellen.

 

Auch das Colorado 300 ist wasserdicht (IPX7). Die Batterielaufzeit wird von Herstellerseite mit 15 Stunden angegeben. Hierbeisollte man aber unterscheiden zwischen der Art der Stromversorgung. Mit normalen Batterien liegt die Laufzeit bei ca. 2-3 Stunden. Mit NiMH bei ca. 10 Stunden und mit Lithium Zellen kommt man sogar bis auf 20 Std. Kleiner Tipp: Der "Vorführmodus" spart Batterien, wenn ich zum Beispiel in einem Gebäude Einstellungen vornehmen möchte, da das Gerät dann nicht nach Satelliten sucht. Ähnlich wie bei einem Handy, das keinen Empfang hat ist der Stromverbrauch bei der Satelliten-Suche ca. 20x höher.

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